Cloud Computing

Ihr Ansprechpartner zu diesem Thema


Markus Klein

Was ist „Cloud Computing“?
Public oder Private Cloud? The power from within

Früher wurde in Rechenzentren für jede Aufgabe ein eigenes Serversystem bereitgestellt. Schon früh erkannte man mit den sogenannten Multi-User-Systemen, dass es auf Dauer nicht wirtschaftlich ist, dedizierte Hardware für jede Aufgabe bereitzustellen.

Dann wurde Hardware billiger und der mit dem Multi-User-System angefangene Grundgedanke geriet ein wenig in Vergessenheit. Erst als die Energiepreise rasant stiegen, machten sich in erster Linie Betreiber von Server-Rechenzentren Gedanken über vorhandene Einsparpotentiale. Wieso nicht einfach mehrere logische Server auf einer Hardwareplattform betreiben? Die Systeme teilen sich dann die vorhandene Hardware und so können zur Verfügung stehende Ressourcen besser genutzt werden.

Der erste Gedanke zum Cloud Computing war gedacht. Schon kurz darauf begannen viele Anbieter Ihre Rechenzentren zu „virtualisieren“ und die ersten großen Cloud Farmen entstanden schnell. Um das Konzept griffig zu machen wurde der Begriff IaaS – Infrastructure as a Service definiert, der virtualisierte Umgebungen beschreibt, in denen virtuelle Maschinen bereitgestellt werden.

Kurze Zeit später gesellten sich Begriffe wie SaaS (Software as a Service) und PaaS (Platform as a Service) und die Cloud wurde salonfähig. Mittlerweile können selbst Privatmenschen „Cloud-Angebote“ nutzen und ihre Daten einer dezentralen Infrastruktur anvertrauen. Doch genau da entsteht das größte Problem in der Cloud Diskussion: Was ist eigentlich mit den in der Cloud gespeicherten Daten? Wer hat Zugriff auf die Daten?

Möge die beste Cloud gewinnen.

Datensicherheit in der Cloud

Die Frage, ob Daten in einer öffentlich zugänglichen Cloud (public Cloud) gut geschützt sind, hängt von vielen Faktoren ab. Folgende Punkte sind u.a. dazu relevant:

  • Wie groß ist der Cloud-Anbeiter?
  • In welchem Land hat der Cloud-Anbieter seinen Stammsitz?
  • Was ist der Serverstandort für die Cloud?
  • Welche Basistechnologie wird verwendet?
Lagern Sie Daten zu einem Anbeiter wie z.B. Google oder Amazon aus, so gelten für diese Firmen z.B. nicht die deutschen Gesetze zu Datensicherheit und -schutz, sondern die Amerikanischen.

Den richtigen Anbieter auswählen

Bei der Auswahl eines potentiellen Anbieters sollten Sie sich und dem potentiellen Cloud-Anbieter einige Fragen stellen, bevor Sie Angebote einholen. Nicht nur Fragen nach der vorhandenen Hardwareausstattung der Cloud bzw. deren Anbindung, sondern auch Fragen zum organisatorischen Umfeld sind hier relevant. Einen guten Indikator erhalten Sie, wenn Sie folgenden Fragenkatalog abarbeiten:

  • Wie schnell reagiert der Cloud-Anbieter?
  • Wie transparent ist der Cloud-Service bzw. die Cloud-Infrastruktur?
  • Wie gut kann der Cloud-Provider Fragen nach der Sorgfaltspflicht beantworten?
  • Wie zugänglich ist der Cloud-Anbieter?
  • Welche Erfolgskriterien legt der Cloud-Provider an?
  • Welche Cloud-Services nutzt der Provider selbst, um seine Dienste zu erbringen?
  • Was erwartet der Cloud-Provider von Ihnen?

Private Cloud als Alternative zur public Cloud

Ist Ihnen das zu vage? Sie haben auch die Möglichkeit Ihre eigene Cloud im privaten Datacenter zu betreiben. Dort sind alle Daten unter Ihrer Kontrolle und Sie bestimmen wer welchen Zugriff hat. Für den Bereich einer privaten Cloud stehen mittlerweile eine ganze Reihe Tools zur Verfügung und die Einrichtung einer privaten Cloud ist einfacher als Sie vielleicht denken.

Was können wir für Sie tun?

  • Ermittlung und Abgrenzung Ihrer Anforderungen an die Cloud
  • Beratung bei der Auswahl des für Sie richtigen Cloud-Anbieters
  • Konzeption für eine private Cloud
  • Projektbetreuung bei der Cloud-Migration
  • Erfahrungsaustausch zum Thema Cloud Computing